Montag, 26. April 2010

Legacy of dragon blood

sephis grundgesrüst vom ersten kapitel o.o

-Das vermeintliche Ende-

Ein Feuer war es, das den jungen Folmian aus seinem Schlaf riss. Es war unweit von seinem Haus entfernt, mitten in der Stadt.
Er schreckte auf und sah sich um. Es war kurz vor Mitternacht, als er ans Fenster stürmte und nach sah.
Folmian blickte auf eine menge in schwarz gekleideter Soldaten. "Eine Invasion?" kam es ihm in den Kopf.
Er streifte sich schnell ein paar Kleidungsstücke über und rannte die Treppen hinunter. Das musste er sich genauer ansehen.
Nun war es jedoch so, das Folmian selbst gerade mal zwölf Jahre alt war und so rannte er nicht zum Feuer hin, sondern zu seiner besten Freundin.
Sie wohnte direkt neben ihm und war ebenso alt wie er. Sie kannten sich schon ihr ganzes Leben lang.
Sie war durch den Lärm ebenfalls aufgewacht und war froh, als ihr Freund so schnell zu ihr eilte.
"Was ist passiert Folmian?" flüsterte sie so leise wie möglich, da er sie dazu angehalten hatte keinen Krach zu machen.
"Ich weiß es nicht, aber hier sind Soldaten, vielleicht wollen sie unsere Stadt einnehmen"
entgegnete er lediglich trocken und musste nun mit ansehen, wie Kysira in Tränen ausbrach und diese versuchte zu unterdrücken.
Er nahm sie in die Arme um sie zu beruhigen, dabei war ihm selber zum weinen zu mute.
"Warte du hier, ich seh nach ob wir fliehen können, wenn ich dir ein Zeichen gebe, kommst du nach!"
erklärte er und machte sich auf. Sie nickte nur stumm, wusste sie doch, wie stur er war.
Folmian machte sich auf, die Gegend zu erkunden, als er Stimmen vernahm.
"Er muss hier sein! Findet ihn und wenn ihr die ganze Stadt nieder brennen müsst!"
hörte er eine Furcht einflößende, aber zu gleich schöne Stimme brüllen.
Er schloss darauf, das es sich um den Heeresführer handelte und ging in die Richtung der Stimme.
Insgeheim fragte er sich, wen sie suchten und warum diese Person es wert war, eine ganze Stadt auszurotten.
Folmian konnte nun endlich einen besseren Blick auf die Person werfen. Eine schöne prunkvolle Rüstung trug der Mann.
"Es ist mir egal, was mit den anderen passiert, aber ihn will ich lebendig!"
kommandierte er einen seiner Untergebenen. Im selben Moment spürte Folmian kalte Hände, welche sich um seinen Bauch schnürten.
Er fühlte sich ertappt und wog sich in Gefangenschaft, doch dann erklang ihre Stimme.
"Du wolltest nicht so lange weg bleiben"
ihre Stimme war gebrochen, ja sie weinte. Folmian realisierte endlich, das es Kysira war, die ihn gefunden und umarmt hatte.
"Es tut mir Leid...kommt nicht wieder vor"
meinte er und lächelte sehr schwach. Es gab gerade wichtigeres, als sich darüber Gedanken zu machen, immerhin mussten sie hier lebend weg kommen.
"Hey ihr!" ertönte eine weitere grausame Stimme und als Folmian sich zu dieser wandt, erschauderte er.
Er fand sich nun einen riesigen stinkenden Mann gegenüber, der alles andere als freundlich gesinnt zu sein schien.
"Spionieren ist nicht! Ihr kommt mit. Der Chef wird sich sicher freuen!" und mit diesen Worten packte er die beiden und präsentierte sie seinem Herren.
"Meister...was soll ich mit denen machen?" fragte er in einen zutiefst untergebenen Ton.
Der Heeresführer sah sich die beiden an.
"Was du mit dem Mädchen machst soll mir gleich sein, aber lass den Jungen leben, er gibt sicher einen guten Soldaten ab."
verkündete er und lächelte. Die Augen des Ungetümes funkelten dabei vor Freude auf.
"Ja mein Herr, ich danke euch." Er verbeugte sich und ging mit den beiden in eine Ecke.
"Lass die beiden laufen." erklang eine kratzige Stimme und aus einen der schattenreichen Plätze trat ein vermummter Mann.
"Ich bin es den ihr wollt...nicht sie" sprach er weiter und der Koloss begann zu zittern.
"D...du..." vor angst ließ er die beiden Kinder los, welche sich nur weiter in einer den Ecken versteckten.
"Ah der Grund unseres Erscheinens gibt sich also doch noch die Ehre" erklang die Stimme des Heeresführers, welcher sich nun applaudierend erhob.
"Nun scheint es ja doch interessant zu werden Drache!" zischte der Oberbefehlshaber.
Das Ungetüm indes zog es vor hinter seinem Meister in Deckung zu gehen.
"Nun ich bin hier...also was willst du von mir" meinte der vermummte Mann.
"Oh ich denke das weißt du genau Drache. Ich will sein wie du. Ich will ein Drache werden"
erklärte er und der vermeintliche Drache begann zu lachen. Mittlerweile hatten sich die restlichen Soldaten versammelt und umzingelten das Haus.
"Du wirst nie so sein wie ich und ein Drache kannst du nicht werden. Du bist nicht dazu geboren."
"Dann wird das dein Untergang Drache und mit dir der deiner Rasse" lachte der Herr zutiefst erzürnt und zog seine Klinge.
Der vermummte Mann schüttelte sich bei den Anblick der Waffe.
"So ist das also..."
"Ja ich sehe...du beginnst zu verstehen."
Der Vermummte zog ebenfalls sein Schwert und rannte auf den Befehlshaber zu. Die Soldaten warfen sich gerade zu in den Weg um den Drachen zu töten.
Immerhin lockte eine große Belohnung, wenn sie ihn töten würden.
Der Drache bahnte sich seinen Weg weiter vor, bis die Waffen schließlich aufeinander prallten.
"Das wird dein Ende Drache!" jubelte der Heeresführer bereits.
"Wir werden sehen du Wahnsinniger!" entgegnete er nun ebenfalls wütend. Er konnte das Blut seiner Drachengeschwister, welches an dem Schwert noch zu kleben schien, förmlich pulsieren spüren.
"Du kannst mich nicht besiegen..." erklärte der Drache, als er den Heeresführer mit einen Tritt von sich weg stieß.
"Ich werde dich kriegen so wahr mein Name Marosk ist!"
brüllte er und lachte dann. "Nun wenn ich dich nicht so kriegen kann...dann halt so..." er leckte sich über die Lippen und begann auf die Kinder zu zu stürmen. Er hatte eine unglaubliche Geschwindigkeit dabei. Der vermummte Mann realisierte was gleich passieren würde und warf sich in die Bahn des Schwertes. Sein Blut verteilte sich darauf weit über die Kinder. Sie waren wie gelähmt und konnten sich daher nicht rühren. Sie sahen nur, wie der Leib des vermummten Mannes vor ihnen Stand, mit einer tiefen Wunde, die ihm durch das Schwert zugefügt wurde.
"Hahahaha das ist dein Ende Drache! Genieße die letzten Sekunden" mit diesen Worten zog Marosk das Schwert aus dem Körper seines besiegten Gegners und lachte munter weiter. Der vermummte Mann in des sackte in sich zusammen. Die Kinder schrien und klammerten sich an ihren Helden.
"Nein du darfst nicht sterben!" entkam es Kysira, welche wieder in Tränen ausbrach.
"Es...ist...in...Ordnung. Ein...Ende...bedeutet...auch...immer...einen Anfang...." sprach er mit letzter Kraft, woraufhin er Blut spuckte und hustete und schließlich gänzlich in sich zusammen brach.
"Wir sind hier fertig..." meinte Marosk enttäuscht und reinigte seine Klinge. "Das war nun der letzte Drache...nicht gerade aufbauend."
"Herr was sollen wir nun mit denen machen?" fragte der Koloss sich nun wieder hervor trauend.
"Wir sind hier fertig, lass sie. Hilf lieber den Soldaten. Wir ziehen ab..."
"Aber Herr ihr..."
"Hast du mich nicht verstanden?"
"...Ja wohl..."
so zogen die Soldaten ab und ließen die Kinder allein zurück, welche daraufhin in Ohnmacht fielen. Die restlichen Dorfbewohner waren bereits durch die Flammen oder durch die Hand der Soldaten umgekommen.
Sie waren ganz allein.
Als sie sich erholt hatten, richteten sie die Gräber und nahmen Abschied von jeden einzelnen Bürger, selbst von denen, die sie nicht kannten.
Nur eine Person hatten sie nicht begraben, nein diese wurde aufgebahrt in seinem Sarg und diente ihnen als Symbol. Diese Person war der vermummte Mann, der sein Leben gab um sie zu retten.

Author: Christian Kulig (Chibi Sephi)

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