Mittwoch, 28. Juli 2010

Mein Tagebuch #10

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Vor so einigen Jahren da hatte ich eine Zeit lang mir gerne von Flohmärkten Schellack-schallplatten gekauft, und einen Plattenspieler eher neuerer elektrischer-Bauart war, hatte ich damit ebenfalls Singles- wie auch Langspielplatten per Umschaltung abspielen können. Ja wer es nicht weiss... die ersten Plattenspieler die produziert wurden (um ca. das Jahr 1900 oder etwas später..) musste man von Hand aufziehen, das aber nur nebenbei mal erwähnt.

Und jedenfalls ich hatte mir von Zeit zu Zeit so einige Stücke an Platten zugelegt, alleine weil es interessant war diese alten Platten aus Kunstharz am Plattenspieler drehen zu sehen. Fand ich geil.
Im Wohnzimmerkasten stand unser Musik-Turm an dem ich den Plattenspieler an den Verstärker anschloss um eine bessere Hörqualität von den grossen Boxen zu erlangen, und den Plattenspieler stellte ich neben dem Musikturm worauf ich meine Schellackplatten zum abspielen legte.
Ja die guten Schellackplatten waren ja so empfindlich und zerbrechlich so dass ich auf die glorreiche Idee kam sie verteilt auf den Teppichboden direkt vor dem Wihnzimmerkasten zu legen dass auch ja nichts passiert. Weil ich kannte ja meine Ungeschicklichkeit, wie schnell es gehen kann und so eine Platte fällt mir zu Boden und zerbricht. Und das wollte ich nicht riskieren. Ja und dann etwas später so während dem anhören und beobachten dieser Schellackplatten auf dem Plattenteller wie sie sich darauf drehte.. stieg ich über eine dieser am Boden liegenden Schellackplatte (ich weiss nicht mehr genau warum.. wohin ich gehen wollte) drüber und  zur selben Zeit als mein Fuss noch in der höhe zum nächsten Schritt breit auf den Boden aufzusetzen, erkannte ich dass ich... ob ich nun wollte oder nicht, unweigerlich auf die nächstliegende Schallplatte aus Kunstharz die auf dem Boden lag treten würde. Ich konnte nichts mehr dagegen machen und hätte mich dafür Ohrfeigen können. Mann hatte ich einen Zorn auf mich dass mir vor lauter Vorsicht erst recht so etwas  passierte. Grummelnd klebte ich die in zwei Hälften gebrochene Schellackschallplatte mit Superkleber fein-säuberlich wieder zusammen, und sie spielte sogar noch ohne hängen zu bleiben. Ja mit Schellacks konnte man noch so etwas machen weil die hatten ja recht breite Rillen an denen die Nadel entlang läuft, nicht so wie die Nachfolger Venylplatten.

Am Computer hatte ich schon immer gerne gearbeitet, selbst als mir der Begriff 'Internet' noch ganz unbekannt war programmierte ich unter MS-DOS in den Programmen GW-Basic und Turbo Pascal liebend gerne. Und ich hatte da so eine Idee, ich wollte ein digitales Zeitalter beginnen und überlegte sowie ein Programm zu erschaffen in dem ich das Telefonbuch wie Namen und Telefonnummern mit eingeben konnte und somit  eine Nummer und der dazu gehörige Name für jemanden der mal rasch mit wem telefonieren wollte (es gab nur Festnetz) seine Informationen bekam. Ich verwarf diese geniale Idee aber wieder recht schnell weil ich würde Jahre brauchen bis ich damit fertig wäre und der Inhalt dieses Telefonbuches wohl dann nicht mehr aktuell ist. Nicht aus zu denken ich hätte meine Planung in die Realität umgesetzt, weil dann würde ich heute nicht vor dem Internet sitzen sondern noch immer aus einem Telefonbuch aus den 90er Jahren abschreiben und es mit in meine Programmiersprache einfügen. Ich wäre ein Fall für die Nervenklinik und im Buch der Rekorde verzeichnet.

In der Zeit als ich in meiner Wohnung Regale und Kästen baute da gab is in meinen Schlafzimmer hinter der Türe zwischen original Zimmerkasten und Wand eine unbenutzbare schmale Fläche von etwa einem halben Meter breite, einen knappen Meter hinein bis zur hinteren Mauer und eben die gesamte länge zwischen Boden und Zimmerdecke an leerem Luftraum. Und das wollte ich mir nutzbar machen. Ich hatte dafür unterwegs ungefähr 8 solcher Bretter aus einem Kasten den jemand entsorgt hatte entnommen da mir mein Augenmass sagte die müssten von der Grösse her Ideal dort rein montierbar sein. Also maß ich diese mit schöner Oberfläche (ich hatte ja nie etwas zum Zuschneiden von Brettern und musste daher mit schon bestehenden Maßen rechnen) erstmal ab um die breite Seitenwände dieses Regals berechnen zu können so dass es genau in diesen Freiraum hinter der Türe zwischen Schlafzimmerkasten und Wand passte. Ich bemerkte schon beim heimtransport dieser Einlegebretter dass eines von den 8 Bretter 1cm schmäler war als die restlichen sieben Teile davon. Ich maß also alles genau ab und holte mir aus meinem Keller brauchbare lange und ca fast 1m breite überzogene Holzlatten mit der richtigen Stärke (dicke des Holzes) in meine Wohnung und fing an zu montieren. So und dann wollte ich noch die Einlegebretter an die von mir gemachten Seitenwände aus Holz anmontieren und... huch... sie passten plötzlich nicht weil sie aus irgendeinem Grund um ca 1cm zu breit waren. Also suchte ich den Fehler wo ich mich vermessen haben könnte. Und das muss man sich mal vorstellen, genau vom kürzesten von den 8 Einlegebrettern nahm ich Maß. Mann genau das nahm ich zum abmessen... Hatte ich eine Wut in meinem Bauch über meine Blödheit. Konnte alles nochmal rausnehmen und die Seitenteile meines Regales gegen etwas schmälere der Stärke des Brettes her austauschen.
Stunden später stand mein Regal im Schlafzimmer hinter der Türe zwischen Schlafzimmerkasten und Wand. Es war schön geworden.

Als Jugendliche war ich mal mit meinen Grosseltern in Graz und wir gingen auch in die Stadt ein bisschen bummeln. Da kaufte ich mir in einem Geschäft eine original verpackte CD mit Volkslieder drauf und steckte sie ein. Später sind wird ann mit dem Zug wieder nach Hause und ich packte voller Vorfreude meine neue CD aus und als ich die Hülle öffnete und mir die CD betrachtete da bekam ich grosse Augen und mein Gesicht wurde länger und länger. Da war, zwar mit dem selben Logo des Studios die diese produzierte, eine komplett falsche CD enthalten mit Pop-Musik drauf. Also umtauschen konnte ich sie nicht mehr.. Also verschwand im laufe der Jahre diese CD ungehört wohl irgendwann mit Altkram ab in den Müll.

 Tagebuch #11 folgt... / Memories #11 (Parody 2009 Version)

 

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