Montag, 12. Juli 2010

Mein Tagebuch #7


Tja ich war als Kind immer recht fröhlich, umhertollend die Welt um mich zu erkunden und fröhlich herum zu tollen. Dann gab es wiederum Augenblicke in denen ich nachdenklich und ernst drein schaute. Aber war wohl zum Teil auch so dass ich oft auch in zwietracht mit mir selber war. Als Kind hatte ich alles mögliche zerlegt und so manches sogar geschafft wieder zusammen zu bauen, wie Uhren.. Musikkassetten usw. Wenn ich im Garten meiner Oma war sowie in Sommertagen da beobachtete ich alles ganz genau was um mich herum geschah. Wenn man zum Beispiel konzentriert die Luft ansieht.. dann kann man kleine durchsichtige Kreise mit einem Rand erkennen die vor den Augen schweben, oder auch ein paar noch kleinere schwarze Punkte die seltsamer weise im Takt mit wie vor den Augen umher schweben. Ja das gibts alles. Ich kann sowas noch heute sehen.
Als Kind also soweit ich mich zurück erinnern kann fühlte ich mich oft als etwas besonderes, und andererseits auch beobachtet. Nein ich meine damit nicht meine Mutter oder Oma. Es war etwas anderes, ich hatte ab und zu so komische Gefühle und wirre Gedankengänge. Aber nachdem ich schon immer eher ein realistisch-denkender Mensch war hinterfragte ich diese Dinge nicht nur.. nein ich ignorierte es einfach weil so manches keinen rechten Sinn ergab. Später einmal, ich erninnere mich noch sah ich im Fernsehen in den Nachrichten (bei meiner Oma lief der Fernseher ständig) Leute die eine scheinbar lange Mauer nieder rissen und drüber kletterten. Aber ich wusste damals als ich noch ein Kleinkind war nichts damit anzufangen. Erst in der Schulzeit lernten wir im Gegenstand Geschichte auch etwas über den Mauerfall und
auch das Ende der Ära DDR. Aber ehrlich gesagt interessierte mich das damals herzlich wenig und wusste auch nicht genau was ich mit dieser Information anfangen sollte. Ja ich wusste schon dass diese DDR irgendwie zu Deutschland gehörte aber warum da dann eine mauer stand.... soetwas fragte ich nicht nach weil es wie schon mal erwähnt mich damals nicht interessierte und ich fand es langweilig überhaupt über die Weltkriege und so zu lernen. Man das war so ein trockener Stoff, einfach nicht interessant.

Heute muss ich sagen bin ich sehr Geschichtliches interessiert. Damals in der Schule hätten sie Lehrerschaft sowie den Schulgegenstand Geschichte interessanter auf bereiten können und nicht nur alles so runter leiern. Ja heute sehe ich mir gerne Dokumentationen an. Was ich früher verabscheute an Unterrichts-gegenständen holte ich mir später als ich älter wurde selbst-wollen wie Geschichte.. Englisch, Mathematik usw. nach.

Und mein Gott wenn ich an meine Kinheit zurück denke.. ich meine ich hatte eine sehr schöne Kindheit, aber eine Sache gab es die mich etwas betrübte und das ich unter Tags ignorierte... Ja ich erzählte es keinem. Oder hatte ich als Kind davon doch mal etwas erzählt? Nein ich gleube nicht. Jedenfalls unter Tags war ich als Kind recht aufgeweckt und lachte auch viel... aber wenn die Nacht kam da bekam ich etwas Angst davor. Also ich ging immer ohne zu murren ins Bett, war kein Problem. Aber seit ich denken kann hatte ich so gut wie fast jede Nacht die schlimmsten Alpträume. Das war für mich etwas sehr schlimmes. ich weiss nicht ich glaube seit meinem 2. oder 3. Lebensjahr fing das mit den Alpträumen an und
endeten als ich ca. 12 Jahre alt war. Ca 10 Jahre lang hatte ich Alpträume. Alleine wenn man jeden 3. Tag berechnet da ich Alpträume hätte käme das auf eine ungeheure Zahl an fast schlaflose Nächte in denen ich von Alpträumen geplagt aufgeschreckt bin und mich dann oft nicht mehr einschlafen traute.
Ich kann nicht sagen warum ich als Kind 10 Jahre lang fast nonstop Alpträume hatte, es passierte nichts in meiner Kindheit was dazu geführt hätte...
Mann das war vielleicht eine schwere Zeit immer diese Alpträume jede Nacht. Mich wundert es dass ich diese Sache unter Tags einfach so ausblenden konnte als wäre nichts. Und selbst wenn ich Abends schlafen ging dachte ich nicht dass ich wieder Alpträume haben könnte. Und dennoch kamen sie auf irrwitzigste art so gut wie jede Nacht.
Als Kinder waren wir (ich und mein Bruder) ja viel bei unserer geliebten Oma und Opa. Als ich älter wurde ging ich trotzdem wann es mir möglich war auch nach der Arbeit ein bisschen zu meinen Grosseltern... und erst später dann nach Hause zu meiner Mutter.

Jedenfalls als Kind... da träumte ich zum Beispiel viel dass ich bei meiner Oma im langem Hausflur oder im Wohnzimmer in absoluter dunkelheit so sehr geschwächt am Boden lag, und merkte oder hörte dass da irgend etwas auf mich zu kam. Ich versuchte aus dem Hausflur zu entliehen. Licht ging keines.. und oft fehlte mir die Kraft eine weitere Türe zu öffnen bzw mich am boden dahin wankend fort zu bewegen, und dann wachte ich mit einem Schauer der mir über dem Rücken fährt fast schreiend auf.

Meine geliebten Stofftiere die ich gerne hatte verwandelten sich im Traum zu Monstern die ich Angsterfüllt von mir weg stiess... An einem Spaziergang irgendwo an einer eher dunklen Strasse da erfasse mich plötzlich aus dem Gitter des Abwasserkanals eine Hand und zog mich runter. Es war ein Skelett. Dann wieder träumte ich dass ich von einem sehr hohen Haus falle, oder in einem Zimmer Kästen wie auch mein Radiogerät so seltsam komplett schief oder an einer Seite gestaucht waren und Wolken hingen mir ins Zimmer. Der Himmel war so nah. Und auch immer wieder finstere Räume aus denen ich nicht entfliehen konnte und kein Licht funktionierte. Meine Grosseltern und überhaupt die ganze Umgebung an denen ich aufwuchs und gerne spielte erschienen mir im Traum wie die Hölle auf Erden. Langspielplatten die für einem Plattenspieler viel zu gross waren um sie abspielen zu können.. Schatten oder Schritte die mich verfolgen... Oft ging ich auf dunklen Wegen und fand nicht mehr mein Zuhause... Das grosse Bett von meinen Grosseltern verwandelte sich im Traum zu etwas was mich nicht los lies, und dann kam die Zimmerdecke auf mich runter mit einem weiteren Bett. Auch träumte ich im Traum dass ich einen Traum träume und bin es mir voll bewusst. Im Traum erhaschte ich mir etwas liebstes da ich der Meinung war dass es dann da wäre wenn ich aufwachte. Und ich suchte nach dem aufwachen im Bett bis ich mir im klaren wurde dass das wohl doch nicht möglich sein konnte.

Hm... also den letzten Traum den ich eben erzählte das war ich schon über 12 Jahre hinaus. Aber wie gesagt es war eine harte Zeit für mich. Irgendwann seit ich 12 Jahre alt war hörten die Alpträume von einer Nacht auf die andere plötzlich auf. So schnell wie sie damals kamen verschwanden sie nach 10 jahren wieder, und ich hatte diese Tatsache ganz gut weg stecken können. Gott sei Dank muss ich sagen. Zwar hatte ich ab ca. meinem 12 Lebensjahr noch so einige oft spektakuläre Träume aber es waren zumindest keine Alpträume mehr und darüber war ich sehr froh. Vielleicht widme ich demnächst mal einem meiner Tagebuch-Artikeln hier im Blog eine Sonder-Ausgabe zu diesem Thema meine Träume. Da lasse ich aber die Alpträume aus und erzähle im detail-genaurem so manch meiner spektakulärsten und interessantesten Träume. Aber dazu später was in einem Extra-Artikel meines TB.

Wir reisen nun der Zukunft etwas vor und gelangen an die Zeit als ich in meine neue Wohnung zog, also in der ich nun seit ungefähr nun 6 Jahre lebe. Ja das hier ist so zusagen die Fortsetzung des Tagebuch #6. Da hatte ich ja mit meinem damaligen Freund in der alten Wohnung wo ich Tür an Tür mit ihm wohnte schlimmes mit gemacht. Und ich weiss eigentlich nicht ob körperlicher oder seelischer Schmerz mehr weh tut. Ich habe einen harten Kern das stimmt schon.. aber äusserlich bin ich etwas weich und weine hin und wieder aus den verschiedensten Gründen. Zwar meinen manche meiner Zeitgenossen dass ich oft streng wäre aber ansonsten bin ich eigentlich eine Person die andere gerne unterhält und sie zum lachen bringt.
Aber kommen wir nun zu der einen Sache die ich erzählen wollte.
...warum spreche ich eigentlich jetzt in der wir-Form? Na egal.. ich fang mal an zum erzählen...

Vor einigen Jahren als ich in meine nun heute noch wohnende Wohnung zog.. also ich meine die Wohnung in der ich heute noch wohne da wollte ich als ich in dieser Siedlung in der ich lebe irgendwann auch mal etwas die anderen Mitbewohner der Häuser kennen lernen. Im Hof auf der Wiese vorm Haus stand ein Tisch mit Bänken auf denen man sich sowie in der Sommerzeit hinsetzen konnte und plaudern oder sowas. Ja und nun sind wir auch schon mitten in meinem nächsten Alptraum angelangt. Ich meine ich hatte niemanden etwas getan und dachte wohl dass das auch noch heute geht wie ich als Kind oder Teenager vorm Haus man sich ganz ungezwungen zusammen setzte und einfach plauderte.
Irgendwann im März 2005, ich befand mich gerade in der Stadt, erreichte mich die Nachricht von meiner Mutter dass meine Oma gestorben ist. Ohmann das hatte mich sehr hart mitgenommen. Zur gleichen Zeit fingen plötzlich in meiner Siedlung Gerüchte über mich zu kursieren an das ich aus dritter Hand erst erfuhr als man mich darauf ansprach. Nunja ich hatte in meiner Siedlung mal erzählt dass ich ein grosser Sailormoon Fan bin, und das konnten so mancher meiner Mitbewohner der Siedlung in der ich wohn(t)e (wohne ja heute noch hier) wohl nicht Gedanklich so einordnen dass eine 30 Jährige auf Sailor Moon stehen könnte und eben da dachten einige von denen ich dachte dass sie meine Freunde wären dass ich wohl an Kindern interessiert sei, denn sie fanden es wohl seltsam dass sich ein erwachsener Mensch für Animes interessieren könnte. Das war gemein dass ich plötzlich als pedophil hingestellt wurde. Frechheit.. was interessieren mich Kinder. Ich meine.. ich hab so weit nichts gegen Kinder. Aber vor Jahren eben bin ich oft mit ihnen im Hof zusammen gesessen und hatten geplaudert.. bis mich plötzlich mir nicht ganz klar was um mich geschah einer von den Mitbewohnern meiner Siedlung der auch oft auf dieser Bank mit uns sass mich aufforderte von ihnen fern zu halten weil sie mich nicht mehr dabei haben wollten. Tja damals verstand ich das noch nicht was so plötzlich los war und ich zog mich traurig zurück.
Mann war ich fertig als ich von diesem gerücht erfuhr. Ich ging wie auch Jahre zuvor als ich ausgezogen bin wie auch zur heutigen Zeit meine Mutter und Stiefvater besuchen.
Na jedenfalls ich war mal wieder in der Stadt unterwegs hielten mich plötzlich unter so vielen Leuten die da unterwegs waren die Polizei auf und bedrängten mich... in der Siedlung (wo meine Mutter wohnt.. meine Mutter wohnt nicht weit weg von mir) hätte jemand behauptet dass ich von dieser oder jener Famile vom Hof von der Wäschespinne immer wieder ihre Kleidung entnehmen also stehlen würde und ich solle es zugeben. Natürlich gab ich nichts zu weil das Unsinn ist und ich schon lange nicht mehr bei meiner Mutter wohnte. Und natürlich kam da nichts raus weil das ganze nicht stimmte.
Dann ein paar Tage später kursierte wieder ein Gerücht über mich auf das mich ich glaube mein Onkel oder wer ansprach dass ich irgendwem über den Gartenzaun einen Stein oder brennende Zigarette geworfen hätte und jemand damit im Gesicht getroffen hätte. Man und immer musste ich mich für solche unwahrheiten rechtfertigen. In meiner Siedlung ging das mit den Gerüchten ja noch heftig weiter.. mal hies es ich hätte dies gemacht und mal ich hätte das gemacht und dass ich Sexwitze Leuten erzähle die nichts von  und alles sowas hören wollen.. und solche Dinge eben.....

Ich hatte gekämpft und gekämpft.. ich hatte mich verteidigt und verteidigt... bis ich irgendwann nervlich fast am Ende war. Ich hielt mich zu dieser Zeit recht viel in meiner Wohnung auf. Zitterte, weinte und verstand nicht mehr was um mich herum für eine Hölle sich aufgetan hatte. Ich weinte viel und aus verzweiflung fing ich auch zu beten an warum ich denn vom Leben nur immer so bestraft würde. Ich war echt am Boden zerstört. Ich war down und hatte fast keine Kraft mehr zu kämpfen und mich auf zig-fachen unwahren Gerüchten mich rechtfertigen zu müssen. Und nur weil ich eben etwas anders war als der Durchschnitts-mensch. Man hatte auf meinem Stolz und meiner Seele herumgetreten bis ich dabei fast zu Grunde ging. Zu dieser Zeit wäre ich am liebsten gestorben. Meine Mutter und mein Stiefvater halfen mir wo es nur ging.. verteidigten mich und standen mir auch seelisch bei. Sie kamen mich oft besuchen oder ich ging zu ihnen. Ich brachte sicher 3 Monate um mich wieder zu fangen. Ich war wohl auch zu dieser Zeit sehr blass im Gesicht und bewegte mich fast wie ein Roboter.. wie fern gesteuert.
Ich wurde sehr ängstlich und vorsichtig. Heute Jahre nach diesen Gerüchte-marathon der auf mich einprasselte, hatte ich diese Sache für mich abgeschlossen.
Nein ich hasse diese leute nicht dafür was sie mir antaten. Ich verzieh ihnen. Aber mit den meisten meiner Mitbewohner in meiner Siedlung rede ich nichts mehr. Zwar grüsse ich... und das war es dann auch schon. Was würde ein Anonymous sagen.. sowie die wehrten 4chan's? Never forget! NEVER FORGET!!
Ich finde es sehr traurig wie menschen gehässig sein können. Manche Menschen sind ja schlimmer als Tiere. Ich hatte wie schon erwähnt eine lange... und ich meine eine wirklich lange Zeit darunter gelitten wegen diesen sehr meinen Gerüchten die über mich kusierten. Ja selbst jetzt eben viel es mir schwer darüber zu schreiben und zu erzählen. Die Erinnerungen kommen jetzt ganz stark wieder in mir hoch was vor ein paar Jahren mit mir geschah. Die Hölle muss ein Paradies sein dachte ich mir oft so in geheimen als unter und mit solchen gehässigen Menschen leben zu müssen.

Aber ich habe auch diesen Schicksalsschlag überwunden auch wenn es lange brauchte. Dass ich davor viel geschlagen und eingesperrt wurde kommt mir hingegen irgendwie lächerlich vor. Das einzige was mir verschont geblieben war ist... dass ich Gott sei dank noch nicht vergewaltigt wurde. Weil sonst hatte ich bis jetzt schon alles mit erlebt. Aber naja ok... diese Aussage von mir eben war wohl sehr sarkastisch.
Aber ich liess mich nie unterkriegen und machte auch in dieser schweren zeit meine Wege und versuchte mein Leben zu leben und so schön gestalten wie ich nur konnte. Heute ist mein Leben wieder normal... gehe arbeiten oder in die Stadt. Habe meine Freunde.. so wie meine geliebten Eltern mit denen ich mich einmal in der Woche treffe.. Und nicht zu vergessen meine lieben Freunde hier im Internet. Es ist schön.. es ist schön zu leben ^-^ Ich fühle mich geborgen. Danke ♥.

Ja das war es nun schon wieder. Tagebuch #8 folgt...

 

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